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Peter Müller zum 60. Geburtstag


 VSV - Verband Schweizerischer Volksmusik


1972 fanden sich Christian Stäger und Peter Müller in einem Restaurant in Matten bei Interlaken, wo sie die Formation Güetli-Buebe gründeten. Peter gebürtiger Berner Oberländer, aufgewachsen in Mannried bei Zweisimmen, began im alter von 20 Jahren mit viel Ehrgeiz, aber ohne Notenkenntnise, autodidaktisch und durch Abschauen das Akkordeonspiel zu erlernen, das Peter Müller bis heute mit seinem unverkennbaren Musikstil seit nun 40 Jahre mit Erfolg weiterführt. Nach Cristian Stäger waren Lieni Buholzer (Akkordeon ), Alfred Moser ( Bass ) und Ehefrau Jacqueline am Klavier seine treuen Begleiter.
Immer wieder überrascht er uns mit Ideenreichtm, mit seinen konzertanten und lieblichen Eigenkompositionen, mit denen er und seine Mitspieler - zur Freude der Zuhöhrer und Fans - seine musikalische Vielfältigkeit unter Beweis stellt. Bis zu heutigen Tag entstanden verschiedene Tonträger mit über 200 Kompositionen, wovon über eigenen 120 Titel bereits eingespielt wurden.
Unter anderem war Peter Müller auch über 15 Jahre lang mit dem Ländler-Trio Hans Hänni Thun, sowie mit dem SQ. Hausi Straub Biel, Fredy Pulver Quartett etc. unterwegs.



Die heutige Besetzung!! 



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Akkordeon Duo
Maria Bachmann - Peter Müller
Piano: Jacqueline Müller


Das Akkordeon Duo Maria Bachmann - Peter Müller  interpretieren bodenständige Ländlermusik mit Klavierbegleitung. Seit 2008 musiziert er nun mit der talentierten Akkordeonistin und Jodlerin Maria Bachmann aus Malters. - In Maria hat er eine Instrumentalistin und Jodlerin gefunden, die seiner Vorstellung entspricht, und für Maria ist Peter der perfekte Akkordeonist, dem sie nacheifert, denn die gepflegte, konzertante Ländlermusik beeindruckt sie. - Maria fand in Peter auch Ihr grosses Vorbild und Musiklehrer, dem Sie einen grossen Teil Ihres heutigen musikalischen Könnens verdankt. Auch sie kennt keine Noten und spielt die Kompositionen von Peter nach Gehör.  Am Klavier werden die Beiden begleitet von Jacqueline Müller, der Ehefrau von Peter.

Peter hat seine eigene musikalische Linie gefunden, wenn er nun mit seinen Mitspielern Eigenkompositionen einübt. Die drei Interpreten musizieren mit Freude und Engagement. In dieser Ländlermusik überzeugen Einfachheit und Klarheit. Peter Müller versteht es, im Trio jeder Komposition sein sein Instrument pointiert singen zu lassen. Dann klingen die Melodien Herz und Seele leise an und Musik muss aus dem Herzen kommen und die Herzen erreichen!

Echte Musik beginnt im Herzen, nicht im Kopf! Das trifft wohl bei jeder Musikgattung zu, und das gelingt dem Akkordeon-Duo Maria Bachmann - Peter Müller vortrefflich! Wenn man bedenkt das, dass sowohl Peter Müller wie seine beiden Mitspielerinen ihr Musikinstrument autodidaktisch spielen gelernt haben, erstaunt es umso mehr, wie das präzise Zusammenspiel gelingt.

Wir wünschen dem Jubilaren für die Zukunft alles Gute, Gesundheit und freuen uns auf weitere schöne Eigenkompositionen.





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Am 17. September 2012 kann der bekannte Akkordeonist der Güetli-Buebe,
Peter Müller, seinen 60. Geburtstag feiern.


von Ernst A. Meyner


Seine Liebe zur Schweizer Ländlermusik enteckte er schon früh, doch war es Ihm anfänglich unmöglich, ein eigenes Akkordeon zu erwerben, wuchs er doch in bescheidenen Verhältnissen als ältestes von 4 Kindern  in Mannried bei Zweisimmen auf. Zentralheizung, eine moderne Toilette mit Spühlung oder gar ein Bad zählte zu seinen unerfüllten Träumen. Als Bub musste er in der spährlichen Freizeit seinem Vater beim Holzen helfen. Heute mein Peter Müller über seine Kindheit unter anderem: " Ich möchte meine Jugendjahre eigentlich nicht als hart bezeichnen, viel eher als eine Zeit im Einklang mit der Natur. Ich lernte dabei unsere schöne Natur schätzen und viele Pflanzen und Kräuter kennen ." Deshalb absolvierte er in Interlaken eine Lehre als Forstwart.

Als 20- Jähriger hatte Peter Müller eine für Ihn entscheidende Begegnung. In Matten b. Interlaken lernte er in eine Restaurant zufällig den Akkordeonisten Christian Stäger kennen, desen Musikpartner einen Armbruch erlitten hatte und beim nächsten Auftritt nicht mitspielen konnte. Peter Müller hatte zwar vom Akkordeonspiel noch keine Ahnung, war aber von der Ländlermusik so angefressen und versprach Stäger spontan Hilfe. Christian Stäger leihte Ihm ein Akkordeon und zeigte ihm die wichtigsten Griffe um einige Melodien zu begleiten. Das erste Engagement bei einer Hochzeitsgesellschaft auf dem Brienzerrothorn war denoch erfolgreich und gab die Motivation intensiev weiter zu üben.  Als Peter dann endlich ein eigenes Akkordeon kaufen konnte, übte er täglich mit eisernem Willen, ohne jemals Musiknoten kennengelernt zu haben. Mit Christian Stäger am Akkordeon, Hans Ämmer am Bass entstand 1972 das Akkordeon Güetli-Buebe. 1978 traf Peter Müller seine heutige Frau Jacqueline, die gerade auf dem Klavier begleiten lernte, war von nunan fester Bestanteil der Formation.

Daneben wirkte Peter Müller im Ländlertrio Hans Hänni Thun, im Quartett Fredy Pulver und dem SQ Hausi Straub etc. mit..

 ALPENROSE gratuliert herzlich zum runden Geburtstag.






Das Littauer - Fest 2011. wiederum eine Erfolgsgeschichte


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Mittwoch, den 03. August 2011 um 13:32 Uhr Anian Liebrand Die Zeit als eigenständige Gemeinde ist Geschichte, doch als aktiver Ortsteil lebt Littau-Reussbühl nach wie vor weiter. Dies hat der erneute Grossaufmarsch zum traditionellen Littauer Fäscht am 31. Juli 2011 eindrücklich bewiesen.

Was im kleinen Rahmen begann, ist im Verlauf der Jahre zur Tradition geworden. Als fester Bestandteil des Littauer Dorflebens lockt das Littauer Fäscht Jahr für Jahr am Vorabend des Schweizer Nationalfeiertags Hunderte Besucher an. Auch heuer wieder konnte das diesjährige OK um Niklaus und Irma Bucher vom Littauerberg seinen Blick mit Genugtuung in die vollen Ränge der Festunterkunft schweifen lassen.

 Sowohl das einmalige Panorama als auch das prächtige Wetter haben die Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, in Scharen angezogen. Dabei hat man wiederholt auf langatmige Ansprachen verzichtet. Dafür war das Rahmenprogramm umso reichhaltiger. Für eine tolle musikalische Unterhaltung sorgte das bekannte Akkordeonduo „Maria Bachmann – Peter Müller“, welches insbesondere durch seine Jodelkünste gefiel.. Das gut gelaunte Freiwilligen-OK, allesamt eingekleidet mit schönen „LittauerIn-T-Shirts“, verwöhnte die Gäste mit Speis und Trank zu humanen Preisen. Während die einen das romantische 1. August-Höhenfeuer bewunderten, parlierten die anderen in lockerem Rahmen über Gott und die Welt.

 Feuerwerk als krönender AbschlussDer krönende Abschluss des Abends bestand aus einem eindrücklichen, wunderschönen Feuerwerk. Auch den prominenteren Gästen aus dem ganzen Kanton, darunter Nationalrätin Yvette Estermann und die Kantonsräte Thomas Schärli und Werner Schmid, hat es gefallen. Littau lebt weiter – wenn nicht als eigenständige Gemeinde, dann als aktiver und stolzer Ortsteil von Luzern!




Der 32. Rigi-Folkloretag war vom Programm herhervorragend, publikumsmässig jedoch eher bescheiden.



Der Rigi-Folkloretag hat eine lange Tradition. Volksmusikanten und Ländlermusikfreunde treffen sich seit nunmehr 32 jahren unter dem Patronat der Rigi-bahnen AG zu einem volkstümlichen Stelldichein auf der sogenanten, 1800 Meter über Meer gelegenen " Königin der Berge " in der Innerschweiz. Am 30-Jahre-Jubiläum vor zwei Jahren waren sechshundert Besucher auf der Rigi Staffel, die von Viznau oder Arth-Goldau aus auf dem Schienenweg auf die Rigi fuhren oder den recht happigen Aufstieg zu Fuss nicht scheuten.Ein gemütliches Fest war es damals, wobei das Bahnunternehmen für ein Budget von stolzen vierzigtausend Franken gerade stand. Indiesem Jahr war der Folkloretag am 6. Juni, mit dabei das Handorgelduo Maria Bachmann - Peter Müller mit Jacqueline Müller am Klavier, den jungen Chnöpflidrücker aus Hergiswil am Napf und der Kapelle Carlo Brunner. Neben dem können auf dem Akkordeon fiel Maria Bachmann vor allem auch mit ihren Jodelkünsten auf:  Sie ahmt Melanie Oesch so täuschend ahnlich nach, dass ein Unterschied zwischen den Beiden kaum zu hören ist. So feierte der berühmte " Ku-Ku Jodel " auf der Rigi fröhliche Urständ.

Text / Hansruedi Sägesser


Rund 200 Besucher waren im Festzelt, etwa gleich viele blieben draussen, wo es etwas kühler war. Mit der Ländlerkapelle Carlo Brunner, dem Handorgelduo Maria Bachmann - Peter Müller (am Klavier Jaqueline Müller) sowie der Kapelle «D’Chnöpflidröcker» hatte der Goldauer Peter Fässler einen guten Mix aus Folkloremusik gefunden. Die drei Formationen zeigten recht unterschiedliche Bilder über die Vielseitigkeit der Volksmusik. So setzte dasAkkordeonduo Maria Bachmann - Peter Müller den Hauptakzent auf das Lied, vorgetragen von der Solojodlerin Maria Bachmann. Die Kapelle «D’Chnöpflidröcker » spielte einen Mix zwischen urchig und konzertant; und Carlo Brunner in seiner Vielseitigkeit zu erklären, ist schon fast müssig. Souverän Kompetent führte der Küssnachter Beat Tschümperlin ( Radio DRS )durch das Programm. Für ihn steht fest: Der Folkloretag auf der Rigi ist ein Muss. Das bestätigte auch Peter Fässler, der seit vier Jahren als Organisator amtet. Er liess verlauten, dass nach einem neuen Konzept gesucht wird. DieVariante «Zusammenlegung mit dem Jodler- und Ländlertag» hält er «für unglücklich». Der Tag hätte etwas mehr Publikum verdient, doch wer nicht dabei war, der hatte etwas verpasst.



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CD - Heliflug am Gurnigel

 mit dem Akkordeonduo
Maria Bachmann-Peter Müller

 

  • Als das Akkordeon 1829 in Wien erfunden wurde, ahnte wohl niemand, dass dieses Instrument so rasche Verbreitung findet und ab 1850 ein integraler Bestandteil der Schweizer Volksmusik wird. Anfänglich lediglich in der Tanzmusik, zusammen mit Streichinstrumenten wie Violine und Kontrabass sowie mit Blasinstrumenten eingesetzt, fand es nach dem Ersten Weltkrieg in den Ländlerkapellen einen festen Platz. Nach 1960 entstanden Trios mit zwei Akkordeons und Kontrabass, im Innerschweizer Stil zusätzlich mit Klavierbegleitung. Heute spielen beliebte Akkordeonduos zweistimmig, das Klavier begleitet dezent und einfühlsam, oft zusammen mit Kontrabass.

  • Auf dem vorliegenden ersten Tonträger des Akkordeonduos Maria Bachmann-Peter Müller sind 20 lüpfige und kugelrunde Melodien eingespielt worden, die durch Einfachheit beeindrucken. Dafür ist beinharte Hintergrundarbeit geleistet worden. Doch hat Peter Müller seine eigene musikalische Linie gefunden, wenn er mit seinen Mitspielerinnen Eigenkompositionen einübt. Die drei Interpreten musizieren mit Freude und Engagement. Das beeindruckt mich beim Anhören jeder dieser Melodien. In dieser Ländlermusik überzeugen Einfachheit und Klarheit. Peter Müller versteht es, im Trio jeder Komposition sein Instrument pointiert singen zu lassen. Dann klingen die Melodien Herz und Seele leise an und Musik müsse aus dem Herzen kommen und die Herzen erreichen. Echte Musik beginnt im Herzen, nicht im Kopf. Das trifft wohl bei jeder Musikgattung zu, und das gelingt dem Akkordeonduo Maria Bachmann-Peter Müller vortrefflich. Wenn man bedenkt, dass sowohl Peter Müller wie seine beiden Mitspielerinnen ihr Musikinstrument autodidaktisch spielen gelernt haben, erstaunt es umso mehr, wie das präzise Zusammenspiel gelingt.

  • „Heliflug am Gurnigel“ ist eine Produktion aus dem Haus DuraPhon-Studio, Schötz LU, die unter Mitwirkung eines erfahrenen Produzenten entstanden ist und bestimmt viele Ländlerfreunde erreicht. Musik und Gesang müssen sich zwar weiterentwickeln, aber die traditionellen Formen sollten ebenso gepflegt werden. Deshalb ist die schöne Ländlermusik des Akkordeonduos Maria Bachmann-Peter Müller beliebt und geschätzt. Der indische Dichter und Philosoph Rabindranath Tagore sagte: „Gott achtet mich, wenn ich arbeite, aber er liebt mich, wenn ich singe.“ Dies trifft wohl auch für die Ländlermusik und den Jodelgesang zu, die ein wichtiges Segment unserer schützenswerten Volkskultur darstellen, aber auch einen hohen kommunikativen Stellenwert in unserer schnelllebigen Zeit repräsentiert.

Ernst A. Meyner      Folkloreredaktor